Aggertal Indoor Open 2019

Auch im neuen Jahr konnten wir wieder begeisterte Tennispieler/-innen bei den Aggertal Indoor Open 2019 „O.Saft. Der neue Strom für Overath“  begrüßen! In 10 Konkurrenzen duellierten sich 130 Spieler/-innen.

 

 

Den Anfang machten, wie schon in der vorigen Woche, die offene Herrenkonkurrenz. Der Halbfinalist der Woche zuvor und Favorit Hazem Naw(KTHC Stadion RW) spielte sich über den Sieg gegen Yannick Assion (Marienburger SC) ins Finale. Lars Martin (TTC Brauweiler) zeigte eine gute Form und bezwang Tristan Reiff (Andernacher TC) 6:1 6:3 im anderen Halbfinale. Das Finale am Freitagabend entschied Naw mit einer überzeugenden Vorstellung mit 6:1 6:1 für sich.

 

Auch bei den Damen gab es bekannte Gesichter. Evelyn Warkentin (TV Sparta 87 Nordhorn), die in der Vorwoche noch im Halbfinale scheiterte, setzte sich gegen Anna Janovic (Großflottbeker THGC, Pos.1 gesetzt) in einer sehr umkämpften Halbfinalpartie mit 6:4 2:6 14:12 durch. Für Mareike Köhler (TC Eintracht Dortmund) bedeutete der Sieg über Alicia Eberwein (Wiebadener THC) den dritten Finaleinzug bei der dritten Teilnahme eines TSF-Turniers. Im Finale zeigte Warkentin ihr enormes Potential und siegte verdient mit 6:4 6:1. Köhler wartet somit noch auf ihren ersten Finalsieg bei einem TSF-Turnier.

 

Das Feld der Herren 40/45 wurde von Vorjahressieger Nicolai Rasche (TC BW Wahlscheid) angeführt. Mit dem 6:3 6:3 Erfolg über Bastian Fest (TuS Moitzfeld) stand Rasche im Finale. Dort traf er auf Ralf Fuchs (Rodenkirchener TC). Fuchs gewann zuvor gegen Markus Heinz (TC Ford Köln) im Halbfinale. Den Sieg des spannenden Finals sicherte sich Ralf Fuchs mit einem umkämpften 6:2 3:6 11:9.

 

Holger Turanskyi (TC Lohmar), in der Vorwoche recht früh gescheitert, konnte eine Leistungssteigerung erzielen. Mit dem Sieg über Christian Rincke (TC Lohmar) stand Turanskyi im Finale. Dort wartete der ungesetzt Frank Grote (Lese GW Köln). Grote, der bereits in der Vorwoche sein Potential zeigte, gewann im Halbfinale gegen Andreas Kohlhof (RTK Germania Köln, Pos.3 gesetzt). Im Finale behielt Grote die Oberhand und siegte 6:3 6:1.

 

Bei den Herren 55 stand der an Pos. 1 gesetzte Udo Zirden (Sportclub RW Remscheid) mit souveränen Siegen im Finale. Im Halbfinale siegte Zirden über Gregor Nielen (TC Hoffnungsthal), der zuvor den Sieger der Vorwoche Justus Vitinius (KTHC Stadion RW) besiegte. Im unterem Tableau zog der ungesetzte Uli Rodewies (VfL Engelskirchen) durch die Siege gegen Thomas Behr (TV Berkenbaum), Werner Jahr (TC BW Stolberg) und Michael Ricks (TC GW Stommeln) ins Finale ein. Leider konnte das Finale nicht stattfinden, da sich Rodewies im Halbfinale verletzte, daher gewann Zirden kampflos.

 

Zu den  Duell der beiden topgesetzten Manfred Nickäs (TF Berg.-Gladbach) und Michael Stürtz (TC Bayer Dormagen) bei den Herren 65 wäre es beinahe nicht gekommen. Beide Spieler hatten in den Vorrunden schwierige Matches. Letztlich zeigten beide Spieler jedoch ihre Klasse. Nickäs setzte sich im Halbfinale gegen Jürgen Höh (SC RW Remscheid) durch, gegen den er in der vorigen Woche bei den Herren 60 verloren hatte. Stürtz siegte im Halbfinale gegen Karl-Heinz Eckert (TC Drabenderhöhe). Im Finale erwischte Nickäs einen guten Tag und setzte Stürtz unter permanenten Druck. Nickäs gewann die Partie verdient mit 6:2 7:5.

 

Auch bei den Herren 70 gab es keine Favoritenstürze. Manfred Pirch (TC RW Troisdorf, Pos.2) gewann sein Halbfinale gegen Peter Szük (TTC Brauweiler) souverän mit 6:1 6:0. Im anderen Halbfinale siegte Wofgang Pröhl (TC RW Hangelar) gegen Herbert Breuer (TC Drabenderhöhe) 6:1 6:2. In dem intensiven Finale, mit einer Spielzeit weit über 2 Stunden, konnte sich Manfred Pirch mit 7:6 6:4 den Sieg sichern.

 

Helena Schwegler (THC Brühl), die bereits in der Vorwoche die Damen 30 Konkurrenz gewann war auch diese Woche wieder weit Vorne dabei. Mit den Siegen über Luise Reinhardt (Tennisclub Optimus Erfurt, Pos.1) und Julia Pfolz (TC RW Vellmar) gelang Schwegler ins Finale. Dort wartete mit Anke Mies auch eine Überraschungsfinalistin. Mies setzte sich zuvor gegen Andrea Sylla (SC Uckerath) und Isabel Erhardt (Glehner GTC, Pos. 2). Die Finalpartie war sehr spannend und kräftezerrend, wobei Schwegler mit ihrem kraftvollen Spiel die Partie mit 6:4 7:5 für sich entschied. Auf diesem Weg gratulieren wir Schwegler noch ganz besonders zu dem Erhalt des Fairnesspokals vom Turniersponsor „O.Saft. Der neue Strom für Overath“!

 

Im Finale der Damen 40/50 standen sich Barbara Hagemann (TC Weiden) und Elisabeth Jülich (TC GG Bensberg). Jülich setzte sich in einer sehr nervenaufreibenden Partie gegen Sabine Panitzek (TC RW BO-Werne) mit 6:2 5:7 11:9 durch. Barbara Hagemann gewann ihr Halbfinale 6:0 6:2 gegen Ulrike Schott (DJK Mömbris). Das Finale sollte für Hagemann und Jülich zur Nervenschlacht werden. Letztendlich konnte sich Jülich den Sieg mit 6:4 3:6 11:9 sichern.

 

Den Abschluss des schönen Neujahrsturniers bildeten die Damen 55/60. Ungeschlagen und mit einer sehr konstanten Leistung konnte sich Lydia Rodewies (VfL Engelskirchen) den Sieg der 4-Gruppe sichern. Gunda Jacks (TC RW Dinslaken) belegte mit 1 Niederlage den zweiten Platz vor der Drittplatzierten Lore Wieland (Bonner THV).

 
Vielen Dank für eure Teilnahme und wir freuen uns auf weitere Turniere mit euch!
 
Euer
TSF Aggertal Team